Dreifaltigkeitskirche

Über unsere Dreifaltigkeitskirche
Unser Gotteshaus ist eine ehemalige Wehrkirche, erbaut 1513 unter Verwendung von Mauerteilen aus dem 13. Jahrhundert.  Die ältesten Fresken sind aus dem Jahr 1512 und 1517.
1648, nach den Wirren des 30-jährigen Krieges, wurde die Kirche mit herrlichen Deckengemälden versehen. Nach dem 2. Weltkrieg, um 1947, wurden die Fresken wieder frei gelegt und der heutige Zustand erstellt.

Geschichtlicher Abriss

  • 1002/24 Der Sage nach wird eine Kirche in Presseck gebaut
  • 12./13. Jh. Wahrscheinlich findet erst jetzt die Errichtung der Kirche statt
  • 14. Jh. Die Nordmauer ist möglicherweise aus diesem Jahrhundert
  • 1421 Erwähnung der Pfarrei Presseck in einem Abgabeverzeichnis
  • 1512 Fresko Christopherus1513Fertigstellung des spätgotischen Chorraumes (siehe Schlussstein)
  • 1517 Fresko im Chorraum: Kreuzigung, zerreißender Vorhang, Beweinung (Joh 19,19-21)
  • 1607 Erbauung des Turmes auf Hans Adam von Wildenstein hin (siehe Sandsteinrahmung des Fensters im 3. Turmgeschoss)
  • 1649 Einbau der Edelmannsempore (Pressecker Hans Mesath, bemalt von Friedrich Schmidt aus Kulmbach), Sitz der Edelleute von Wildenstein zum GD; Treppenaufgang außerhalb der Kirche
  • 1645-1650 Deckengemälde im Tonnengewölbe des Kirchenschiffs (Quarkmalerei)
  • 1760 Barocker Altar (vorher gotisch), geschnitzt von Johann Matthäus Müller/Stadtsteinach, Taufengel ebenfalls Müller/Stadtsteinach
  • 1828 Auflassen des Friedhofs rings um Kirche, Verlegung an heutigen Ort an der Helmbrechtser Straße, Reparatur am Kirchturm und am Dach der Kirche (Gebälkausbesserung und Neueindeckung)
  • 1942 Die beiden großen Glocken sollen für Heereszwecke eingeschmolzen werden
  • 1947 Rückkehr der unversehrten Glocken, Freilegung der Fresken im Chorraum
  • 1948 Altarbild Jesu Verklärung, anstelle der Altarkanzel von 1832
  • 1958 Anbau der Sakristei